Montag, 2. Januar 2012

Ziele 2012

Nachdem ich in meinem letzten posting den Jahresabschluss 2011 behandelt habe, gehts auch gleich weiter mit den Zielen für 2012:


Beginnen wir mit dem langfristigen Ziel 2012 (was es genau damit auf sich hat, habe ich hier bereits beschrieben). Kurz gesagt wird hier einfach stur hochgerechnet und mit theoretischen Werten (sowie 7% Verzinsung) gerechnet. Daher gibts zu diesem Wert auch keine grossartige Erklärung: 98.600€

Ziel des Projekts Target 100: 100.000€ und damit Abschluss des Projektes.

Mittelfristige Ziele:
Geldmarkt ist: 17.900€
Ziel: 21.000€
Wie im letzten Jahr erhöhe ich hier leicht, Grund ist der geplante Wohnungskauf.

Vermögenswirksame Leistung ist: 3.000€
Ziel: 0€
Die VL wurden am 01.01.2012 fällig und werden aufgelöst. Der fällige Betrag wird dem Geldmarktkonto sowie dem Depot gutgeschrieben.

Mitarbeiteraktien ist: 11.500€
Ziel: 10.000€
Fällige Aktienoptionen werden im Laufe der nächsten Wochen veräussert und gemäß meiner Anlageregeln reinvestiert.

Fondsdepot ist: 53.300€
Ziel: 75.000€

In Summe bedeutet dies: 106.100€

Zusätzliche Ziele:
  • Verkauf der Immobilie, Erlös 10.000€
  • Erzielung der angestrebten Gehaltserhöhung und Steigerung der Sparleistung auf 1.200€
  • Kauf einer 1-2 Zimmerwohnung
Noch ein paar persönliche Worte zum Schluss: ich hatte in den letzten Jahren immer das Gefühl, mich am Anfang meiner Reise zur Million zu befinden. Zum ersten mal habe ich nun vor, innerhalb eines Jahres mehr als 100.000€ zu besitzen. Einerseits ein tolles Gefühl, andererseits spüre ich auch zunehmend, dass mein Ziel am Horizont auftaucht.
Klar, es ist noch ein verdammt weiter Weg, aber ich bin nach wie vor entschlossen und motiviert, das gesetzte Ziel zu erreichen! Mittlerweile habe ich nicht nur einen grossen Plan,sondern mein erstes Teilprojekt (Target 100) ist nahezu abgeschlossen.
Ich denke, es war einer meiner besten Entscheidungen, diesen blog zu beginnen und meinen Plan zu veröffentlichen. Das gibt mir den nötigen Druck, um auch in schwierigen Zeiten weiter zu machen, strategisch zu handeln und den roten Faden nicht zu verlieren.
Es ist auch ein sehr schönes Gefühl zu sehen, wie meine Gedanken und Strategien beginnen Früchte zu tragen und die von ein paar Jahren gestellten Weichen (z. B. die Fokusierung auf Passivinvestments) offensichtlich in die richtige Richtung führen.

Kommentare:

  1. Na das liesst sich doch sehr schön, v.a. die Motivation weiterzumachen ist bei Dir wohl voll gegeben. Man muss eben bedenken der Vermögensaufbau ist nicht von heute auf morgen abgehandelt, sondern läuft und läuft und läuft. Kontinuierliches arbeiten und Weichen stellen ist wohl neben der Disziplin das Wichtigste!

    Wünsche Dir für 2012 weiterhin alles Gute!

    MfG
    Constantine

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  2. Hallo,
    Klingt alles sehr gut. Dann wollen wir mal hoffen das Deine Ziele dieses Jahr in Erfüllung gehen. Viel Erfolg!
    Gruss, Ralf

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  3. Hallo,
    soweit ich verstanden habe, liegen dann 75TEuro in 3 ETF's. Ich habe mir mal die Infos angeschaut, die ETF's sind durch swaps abgesichert. Dadurch gibt es ein Emittentenrisiko.

    Wie ist Deine Meinung zur Ausfall der Swap-Partner ?

    gruss
    troloc

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  4. Hi Troloc,
    soweit ich weiss schreibt eine Richtlinie für geswappte ETFs einen maximalen Swap-Wert von zehn Prozent des Fondsvermögens vor. Demnach wäre bei den Swap-ETFs das Ausfallrisiko also auch begrenzt.
    Gruss
    C

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  5. Moin,

    dein SEB Investment verdeutlicht gerade, dass auch Du glaubtest, den Markt zu schlagen. Ich empfehle Dir: Martin Weber, "Genial einfach investieren" - ist ein Finance Prof aus Mannheim und hat u.a. den ARERO-Fonds aufgelegt. Solltest Du mal googlen. VG Sieyes

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  6. Hi Troloc, hi C,

    ... immerhin 10 Prozent Emittentenrisiko.

    Was auch noch gerne übersehen wird, ist, dass Fonds, die physisch replizieren (also 1:1 die Aktien kaufen), diese zum Teil auch verleihen (z.B. an Hedegefonds, die dann short gehen). Dieses Verleihen birgt natürlich Risiken. Was ist, wenn ein Hedgefonds die geliehenen Aktien nicht zurückgeben kann? Die Auswahl an ETFs, die physisch replizieren und keine Aktien verleihen ist allerdings relativ überschaubar.

    Happy to discuss

    BG
    Sieyes

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  7. Hi Sieyes,
    das ist richtig und der Verleih könnte natürlich ein wesentlich höheres Risiko als die 10% Emittentenrisiko darstellen. Nun stellt sich die Frage wie häufig treten Fälle auf in denen geliehene Aktien auf diese Weise ihren Weg zum Eigentümer nicht zurückfinden?!
    Egal ob man 1:1 in Aktien investiert ist, über Fonds investiert oder auf irgendeine andere Art und Weise, besteht immer das Risiko eines Verlusts. Man muss das immer für sich selbst abwägen, ob man das Risiko, welches dem möglichen Gewinn entgegensteht, eingeht oder nicht. Auch happy to discuss und meine two cents zum Thema. :)
    Ciao
    C

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    1. Hi C,

      die einzige Frage bei allen Dir genannten Varianten ist eigentlich nur die: Wo ist das Verhältnis zwischen dem Risiko, das ich eingehe und der (zu erwartenden) Rendite am günstigsten ;)

      ... und da kann man daran zweifeln, dass die Fondsgesellschaften die Vorteile einer SWAP-Konstruktion oder die Leihgebühren 1:1 an die Investoren weiterreichen ... Sprich: Das (wenn auch nur leicht erhöhte) Risiko wird dem Investor wohl nicht fair vergütet.

      Aber letzten Endes sehe ich derzeit auch kaum Alternativen und lebe mit dem (vermutlich) kleinen Übel ;)

      Eine Frage, über die man sich noch Gedanken machen sollte, ist die Frage, ob Investments (ETF, ETC) in Rohstoffe Sinn machen.

      Ich, für meinen Teil, bin der Ansicht, dass bestimmte Knappheiten immer irgendwie durch findige Unternehmen ausgeglichen werden. Daher investiere ich ausschließlich in Aktien und Anleihen (hier: Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Fremdwährungsanleihen Emerging Markets) - passiv natürlich ;)

      Beste Grüße

      Sieyes

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  8. Kaum ist man mal ein paar Tage off, schon gehts hier rund :)
    Zunächst: meinen Dank an C für die Antworten, im Prinzip ist damit schon alles gesagt. Aber ums nochmal mit eigenen Worten auszudrücken: ja, es gibt ein Emittentenrisiko. Letztendlich stellt sich die Frage, ob man bereit ist dieses Risiko einzugehen und in meinem Fall ist es offensichtlich so. Dieses Ausfallrisiko hat man irgendwie immer, egal in was man investiert.
    Zum Thema SEB: ich habe diesen Immo-Fonds nicht im Programm weil ich den markt schlagen will, sondern um auch in Immobilien diversifiziert zu sein. Und wie macht man das idR mit kleineren Beträgen? Genau, man kauft den subjektiv besten Fonds zum Thema.
    Dass es dann so gekommen ist wie es gekommen ist, ist tragisch. Allerdings bin ich nach wie vor guter Dinge, dass ich mehr bekomme als der aktuelle Kurs aussagt. Also entweder macht der Fonds doch wieder auf oder er wird abgewickelt und es gibt halbjährliche Auszahlungen.

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  9. Es ist schon richtig, das einige ETF`s Aktien auch physisch halten, Andere spiegeln nur den DAX wieder, durch andere Papiere. Alles schön und richtig. ETF´s nimmt man doch um beim DAX z.B. mit dabei zu sein , um sein Risiko zu minimieren. Aber wäre nicht die erste Frage wieviel meines Vermögens möchte ich in Aktien, Renten oder Immobilien investieren. Sollte nicht da die erste Streuung anfangen? Und wenn Du weiß , wie Du Dein Vermögen verteilen möchtest Zb. 75 % in Aktien oder Aktienfonds, 15 % in Renten oder -fonds und 10 % in Immobilien oder Immobilienfond dann ist das doch schon ne Menge aber erst nur ein ANfang. Denn nun kommt die Frage: Welche Aktien o.Aktienfonds, Renten o. Rentenfonds oder Immobilien o.Immofonds. Das ist die meiste Arbeit.

    Weiterhin viel Erfolg.

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