Sonntag, 5. Juni 2011

Ich bin frustriert!

In der letzten Woche sind die Kurse stärker gesunken als ich mit dem Sparbetrag von knapp 1.100€ zum Monatsbeginn ausgleichen konnte.

Oder anders ausgedrückt: 1.100€ diese Woche gespart, trotzdem in Summe weniger als Ende letzter Woche!
Jaja, ich weiss, die Börse in keine Einbahnstrasse, Kursverluste gehören dazu, günstige Einstandskurse... blablabla.. alles bekannt, aber unschön find ichs trotzdem.

Also, was steht als nächstes an?
Auf meinem Verrechnungskonto liegen z. Z. 1.080€, also ausreichend um den nächsten Wertpapierkauf zu tätigen. Nach meinen Regeln wäre das der SEB Immoinvest P. Ich werde also nächste Woche auf Einkaufstour gehen.
Dazu wird in den nächsten Wochen der Verkauf einer Immobilie aktuell bei der ich Miteigentümer bin. Der Pachtvertrag läuft bis 31.07.2011, danach beginnt der operative Teil des Verkaufs. Wie bereits erwähnt rechne ich mit einem Verkaufserlös von mindestens 5.000€. Es handelt sich hierbei um eine sehr konservative Schätzung, dieser Betrag sollte also auf alle Fälle erzielbar sein.

Kommentare:

  1. Hi Romsdalen, Kann Deine Gefühlslage gut nachvollziehen, da es mir gerade ähnlich geht. Vermutlich sind die Buchverluste bei mir nur eine ganze Ecke höher, weil ich noch eine dicke Position eines lustigen Versorgers im Depot habe. :)
    Mach Dir aber keine Sorgen, bist ja gut diversifiziert und wenn es erstmal knallt, dann ist es auch halb so wild, da Du ja noch ein paar Jahre vor Dir hast bis Du die Kohle brauchen wirst. Gruß, C

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  2. Natürlich mache ich mir keine Sorgen. Ich vertraue zu 100% meiner Strategie. Ich finds nur unschön, dass es im Moment (zumindest was die absoluten Zahlen angeht) nicht vorwärts geht.
    Kleines Trostpflaster ist natürlich: im Moment steigt zwar das absolute Vermögen nicht, allerdings nimmt die Anzahl der Fondsanteile zu, d.h. beim nächsten Aufschwung profitiere ich überproportional.

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  3. Sinkt der Markt steigen deine Anteilskäufe.
    Steigt der Markt fallen deine Anteilskäufe.

    Wo ist nun beim regelmäßigen Kauf der überproportinale Vorteil?

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  4. Der überproportionale Vorteil entsteht genau dann, wenn zum Laufzeitende (also dann, wenn ich meine Anteile verkaufe) der Durchschnittskurs unter dem aktuellen Kurs liegt. D.h. bei einer langfristig positiven Entwicklung ist eine hohe Schwankunsgbreite eher von Vorteil. Das bedeutet auch, dass ETFs, die durch niedrige laufende Kosten bestechen die Wahrscheinlichkeit höher ist, überproportional zu profitieren als bei aktiv gemanagten Fonds (das nur mal so nebenbei als kleinen Seitenhieb)

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  5. Die Frage lautete nicht: Wann machst du deinen Gewinn.
    Deuten wollte ich damit auf den Nachteil des Cost Average Effekt.

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  6. Ja, dass der Cost Average Effekt ne super Marketingerfindung ist weiss ich auch. Allerdings ist dieser Effekt fast unumgänglich, zumindest wenn man in der Situation ist, regelmässig investieren zu wollen / müssen / können.

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