Dienstag, 27. Dezember 2016

Der Cash Flow oder: worauf es wirklich ankommt

Kennt ihr das auch? Es gibt solche Momente im Leben, da kommt man zur Ruhe und hat Zeit und Muse, klar über sich und seine Ziele im Leben nachzudenken. Bei mir kam es dieses Jahr im September in Schweden in ziemlicher Abgeschiedenheit von der Zivilisation dazu.
Ich habe mich gefragt, ob ich noch auf dem richtigen Weg im Leben bin, ob ich genügend fokusiert bin oder ob ich mich vielleicht verzettele.
In Bezug auf diesen Blog, hat sich mir die Frage gestellt, ob ich richtig vor gehe und ob ich auf einem guten Kurs bin.
... und keine Sorge, es geht in diesem Beitrag nicht darum, aufzugeben. Ganz im Gegenteil!

Bekanntermaßen ist es ja mein erklärtes Ziel, spätestens 2026/2027 Millionär zu sein. Aber warum eigentlich?
Die Antwort ist: Ich möchte mich in diesem Alter auf andere Dinge fokusieren, ohne mir Sorgen machen zu müssen, wie ich meine Brötchen bezahle. Oder anders ausgedrückt: ich möchte von den dann vorhandenen Gewinnausschüttungen, Dividenden und Zinsen leben können.

Kommen wir zurück zu den schwedischen Gedanken aus dem September. In letzter Konsequenz geht es überhaupt nicht um die Mio, es geht darum, ca. 30K€ Nettoausschüttungen pro Jahr zu generieren, das wurde mir klar. Klingt vielleicht banal, aber ich musste mir das erst mal wieder vor Augen führen.
Was nützt mir 1 Mio, wenn ich nach erreichen des Ziels nicht genügend Ausschüttungen generiere oder erstmal die Assets neu justieren muss und in diesem Zuge (bei Verkauf und Kauf) entsprechend Steuern anfallen?
Ich habe die letzten Wochen dazu genutzt, in meine liebevoll handgestrickte Excel-Tracking-Tabelle eine Übersicht einzubauen, die den Netto-Cash Flow erfasst und trackt (nach Steuern, wohlgemerkt).
Diese Kennzahl wird zukünftig auch in meine Jahresauswertung eingehen. Und dem geneigten Publikum will ich diesen Schritt natürlich auch nicht vorenthalten:
Also, was fällt auf?
Zunächst mal, dass ich mit relativ wenig Immobilien-Invests (nämlich 22K€) fast genauso viel Cash Flow generiere wie mit knapp 230K€ ETFs.
Hier muss allerdings erwähnt werden, dass der Immobilien-Cash-Flow zu fast 100% zur Kredittilgung verwendet wird. Bei den ETFs habe ich natürlich erhebliche Summen an Kursgewinnen, die nicht ausgeschüttet werden. Ist also schwer zu vergleichen. Trotzdem ist es ein intererssanter Fakt und ich bin mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll.

Was denkt ihr darüber?

Kommentare:

  1. Hallo Romsdalen.

    Bei einer angenommenen Nettorendite von 3% benötigst Du mindestens einen Kapitalstock von 1 Mio EUR.

    So breit gestreute ETFs wie in Deinem Fall geben dies jedoch nicht her. Du kommst vlt. auf 1,5 - 2% Nettorendite.

    Entweder man setzt auf spezielle Dividenden-ETFs, von denen ich persönlich kein Freund bin oder man setzt auf starke Einzelunternehmen.

    Unternehmen mit einer geringen Ausschüttungsquote gemessen am Gewinn sowie einer stetig und stark steigenden Dividendenausschüttung.

    Vlt ist es nun an der Zeit, wie in Deinem Post "Mein Reise zur Million bis jetzt" vom 1.10. bereits erwähnt, aktiv einzugreifen.

    Neben Deinem Weltdepot als fundierte Basis könntest Du nun zusätzlich ein aktiv gemanagtes Buy and Hold Einzelaktien Depot aufbauen. 5 Unternehmen mit einer Investition von je 5.000 klingen doch nach einem guten Ziel für 2017.

    Ich fahre selber zweigleisig. Ein ETF World Depot aus 3 Fonds (per Sparplan Autopilot), welches knapp unter 2% Nettorendite bringt, sowie ein Einzelaktiendepot welches aktuell 3% Nettorendite bringt (jedoch 5.5% gemessen auf den Investitionsbetrag).

    Wie auch immer - etwas mehr Diversifikation kann nicht schaden.

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  2. Ich muss Mr. K. heftig widersprechen. Zur Nettorendite eines ETFs gehören nunmal die Kurssteigerungen unbedingt dazu. Ob du aus der Rendite etwas durch Dividenden oder Anteilsverkäufe entnimmst ist schnurzegal. 4% sind bei breiten Aktien-ETFs locker drin, siehe auch nach unter "Safe-Withdrawal-Rate".

    Ich denke, dass du Immobilien und ETFs hier nicht seriös vergleichst. Bei den Immobilien zählst du zum "Cashflow" die Nettokaltmiete (wenn ich das richtig verstehe), obwohl du die Immo zum großen Teil fremdfinanzierst und dir deshalb Zinsen und Tilgung nicht zur Verfügung stehen. Bei den ETFs hingegen zählst du die Kursgewinne nicht dazu. Wenn du die ETFs fremdfinanzieren würdest, würde die Rechnung ganz anders aussehen. Du hast hier einen Leverage-Effekt!

    Ich würde dich deshalb davor warnen, mehr in fremdfinanzierte Immobilien zu investieren. Wenn du das machst, solltest du sie so finanzieren, dass sie zu deinem Zieldatum 2016/27 zu 100 % dir gehören und dir dann die Kaltmiete minus Rücklagen wirklich als Cashflow zur Verfügung steht.

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    1. Du hast natürlich recht. Nettorendite ist nicht der korrekte Begriff. Es muss natürlich Netto-Ausschüttung lauten.

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  3. Moin zusammen,
    vielen Dank schon mal für diese beiden recht gegenläufigen Meinungen.
    In einer Sache Stimme ich meinem Vorposter vollkommen zu: Wertsteigerungen der ETFs sind nicht berücksichtigt, machen aber einen erheblichen Anteil aus.
    Bei der Immobilienbetrachtung ziehe ich nur den Tilgungsanteil heran, nicht die komplette Nettokaltmiete.

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  4. Hallo Romsdalen,

    falls noch nicht bekannt, empfehle ich auch die sehr interessanten Blogposts von Mr. Money Moustache, der mit 30 Jahren finanziell unabhängig war und in seinen Posts sehr genau auf die Themen Cashflow beschreibt.

    http://www.mrmoneymustache.com/2012/01/13/the-shockingly-simple-math-behind-early-retirement/

    Gruß Florian

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